Miriam Engels
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Ratgeber · Wünsche

Wunsch ans Universum schreiben – so geht's in 7 Schritten

Einen Wunsch ans Universum zu schreiben ist eines der ältesten und einfachsten Rituale überhaupt: Du nimmst dir einen ruhigen Moment, bringst ein Anliegen in klare Worte und gibst es dann bewusst ab. Entscheidend ist dabei weniger das Papier als die Haltung, mit der du schreibst.

Viele Menschen tragen Wünsche jahrelang mit sich herum, ohne sie je wirklich auszusprechen. Allein das Aufschreiben verändert etwas: Aus einem diffusen Gefühl wird ein Satz, den du lesen, prüfen und loslassen kannst. Bekannt wurde die Idee im deutschsprachigen Raum vor allem durch Bärbel Mohrs Buch „Bestellungen beim Universum“. Heute nutzen sie viele als feste Praxis, etwa zu Neumond, zum Jahreswechsel oder an Geburtstagen.

Die 7 Schritte

1. Schaffe dir einen ruhigen Rahmen

Wähle einen Moment, in dem dich niemand stört. Eine Kerze, ein paar bewusste Atemzüge oder leise Musik helfen dir, vom Alltag in eine stillere Haltung zu wechseln. Du musst nichts Besonderes vorbereiten. Wichtig ist nur, dass du wirklich bei dir bist.

2. Finde heraus, was du wirklich willst

Frag dich nicht nur was, sondern auch warum. Hinter „Ich will mehr Geld“ steckt oft der Wunsch nach Sicherheit oder Freiheit. Hinter „Ich will eine neue Beziehung“ steht vielleicht die Sehnsucht nach Geborgenheit. Wenn du das Gefühl hinter dem Wunsch kennst, wird deine Formulierung ehrlicher und kraftvoller.

3. Formuliere positiv

Schreib auf, was du dir wünschst, nicht was du vermeiden willst. Statt „Ich will keinen Stress mehr“ besser: „Ich erlebe meine Tage ruhig und ausgeglichen.“ So richtest du deine Aufmerksamkeit auf das, was entstehen soll.

4. Schreibe im Präsens

Viele formulieren ihren Wunsch so, als wäre er schon Wirklichkeit, oder als Dank dafür. Das hilft dir, dich mit dem Ziel verbunden zu fühlen, statt mit dem Mangel.

„Ich bin dankbar, dass ich in einer Arbeit angekommen bin, die mich erfüllt.“

5. Sei klar, aber nicht verkrampft

Ein guter Wunsch ist konkret genug, dass du ihn spürst, und offen genug, dass das Leben dich überraschen darf. „Ich finde eine helle Wohnung, in der ich mich zu Hause fühle“ lässt mehr Raum als eine genaue Adresse.

6. Verbinde den Wunsch mit einem Gefühl

Lies deinen Satz laut oder leise und spüre nach: Fühlt er sich stimmig an? Wenn sich etwas sperrt, formuliere um, bis die Worte sich warm und wahr anfühlen.

7. Lass los

Der wichtigste Schritt ist der letzte. Ein Wunsch, an dem du ständig festhältst, wird schnell zur Sorge. Viele verbrennen ihren Zettel deshalb behutsam, vergraben ihn, legen ihn in eine Schachtel oder senden ihn bewusst ab. Danach gilt: vertrauen, offen bleiben und die eigenen nächsten Schritte gehen.

Kurz zusammengefasst: ruhiger Moment · echtes Anliegen finden · positiv formulieren · im Jetzt schreiben · konkret, aber offen bleiben · Gefühl prüfen · bewusst loslassen.

Beispiele für Wünsche ans Universum

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Wann ist der beste Zeitpunkt?

Grundsätzlich jederzeit, wenn du dich gesammelt fühlst. Besonders beliebt ist der Neumond: Er steht in vielen Traditionen für Neubeginn und das Säen von Absichten. Der Vollmond gilt dagegen eher als Zeit des Loslassens und der Dankbarkeit. Auch Jahreswechsel, Geburtstage oder persönliche Wendepunkte eignen sich gut.

Und nach dem Schreiben?

Gib deinem Wunsch Zeit. Viele begleiten ihn bewusst über einen ganzen Mondzyklus, also rund vier Wochen, vom Säen bis zum Loslassen. Achte in dieser Zeit auf Gelegenheiten, Begegnungen und Impulse, ohne krampfhaft danach zu suchen. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du im Ratgeber Manifestieren lernen weitere Übungen.

Deinem Wunsch einen Rahmen geben

Bei Miriam Engels kannst du deine Botschaft ans Universum aufschreiben und über einen Mondzyklus begleiten lassen, öffentlich im Wunschfeld oder ganz privat.

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